Das Kollektiv büro spatzig setzt sich mit urbanen Zwischenräumen und ihren Geschichten auseinander. Als Orte, wo das Eine endet und das Andere beginnt – seien dies Planungskonzepte, Narrative oder konkrete Gestaltungsformen – bieten sie wichtige Perspektiven um herauszufinden, welche Logiken sie umgeben. Wir analysieren darin konkrete oder vorstellbare Nutzungen, beleuchten Nutzungskonflikte, und formulieren Vorschläge für sozial nachhaltigere Planungsansätze und Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz, indem wir Perspektiven aus den Urban Studies, der Szenografie, der Kunstgeschichte, aber auch den Politikwissenschaften, Gender Studies und der Soziologie miteinander verbinden. Unsere Praxis bedient sich wissenschaftlichen und künstlerischen Methoden und resultiert in dokumentarischen, konzeptuellen, performativen und installativen Projekten. Das Ziel unserer Arbeit ist nicht das Finden endgültiger Antworten, sondern die Suche nach Möglichkeiten wie eine prozessorientierte Planungs- und Gestaltungspraxis von Räumen auf gesellschaftlicher und staatlicher Ebene verankert werden kann.

büro spatzig fand seinen Anfang als Teil der Zwischennutzung Soft Space an der Clarastrasse in Basel.

lorina rebekka röllin

Lorina (sie/ihr) studierte Innenarchitektur & Szenografie an der HGK Basel arbeitete danach dreieinhalb Jahre in der Lichtplanung und Kunstassistenz. Seit dem Studium setzt sie immer wieder selbstständig szenografische Projekte um, wobei sie neben einem spielerisch-gestalterischen Umgang Ansätze des ReUse verfolgt und so viel wie möglich selbst baut. Im Frühjahr 2026 begann sie ein Praktikum bei August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten und im Herbst 2026 wird sie das Studium Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung an der OST antreten. Lorina ist ausserdem seit 2024 Teil des Kernteams des Kulturfestivals Buatsch.

rea grünenfelder

Rea Grünenfelder (sie/ihr) hat Kunstgeschichte, Germanistik sowie Critical Urbanisms in Basel und Paris studiert. Sie interessiert sich besonders für die Verknüpfung von künstlerischen und historischen Methoden in der Auseinandersetzung mit Raum und der gebauten Umwelt, wobei sie dies gerne mit ihrer Erfahrung im soziokulturellen und kuratorischen Bereich verbindet. Rea verfügt über Erfahrung im Verlagswesen und schreibt selbst gerne wissenschaftliche und dokumentarische Texte. Nach einem Hochschulpraktikum im Fachteam Ortsbild und Städtebau im Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich arbeitet sie heute im Fotomuseum Winterthur als Teil des kuratorischen Teams.

saskia bryner

Saskia Bryner (sie/ihr) hat einen akademischen Hintergrund in Internationalen Beziehungen, Critical Urbanisms und Gender Studies in Genf und Basel. Nach einem Jahr beim Bundesamt für Raumentwicklung arbeitet sie aktuell als Projektleiterin bei Fussverkehr Schweiz. Neben ihren beruflichen Tätigkeiten widmet sie sich intensiv dem zeitgenössischen Tanz und hat u.a. eine Tanz- und Bewegungsgruppe mitbegründet.

toni selva

Die akademische Ausbildung von Toni (sie/ihr) umfasst ein Bachelorstudium in Soziologie, und Kunstgeschichte an der Universität Zürich, sowie ein Masterstudium in Critical Urbanisms an der Universität Basel. Durch die mehrjährige Anstellung als wissenschaftliche Assistenz am ETH Wohnforum – ETH CASE, Zürich, setzte sie sich bereits mit unterschiedlichen Stadtentwicklungs- und Raumplanungsansätzen aus Sicht der Forschung auseinander. Eine wiederholt beobachtete Divergenz von Planungskonzepten und gelebten Realitäten, weckte in ihr eine Leidenschaft zu kollaborativen Forschungsmethoden. Aktuell ist sie als Hochschulpraktikantin im Bereich Planung & Arealentwicklung der Stadt Zürich tätig und engagiert sich als Hirtin in den Bergen.